Grün ist die Site

Blau, die seriöse Farbe der Banken, Orange die warme Farbe der Dienstleister, Rot die aktivierende Farbe der Autohändler — für welche Branche steht Grün? Für Gartenbau, Winzer­seiten oder Waschmittel? Zugegeben ist diese orientierende erste Ein­ord­nung etwas oberflächlich. Aber mit Grün mag keiner so richtig umzu­gehen. Im Webdesign sieht man die Farbe neuerdings häufiger. Hier stelle ich drei Impressionen vor, die Lust auf Grün machen können.

Blau, die seriöse Farbe der Banken, Orange die warme Farbe der Dienstleister, Rot die aktivierende Farbe der Autohändler — für welche Branche steht Grün? Für Gartenbau, Winzer­seiten oder Waschmittel? Zugegeben ist diese orientierende erste Ein­ord­nung etwas oberflächlich. Aber mit Grün mag keiner so richtig umzu­gehen. Im Webdesign sieht man die Farbe neuerdings häufiger. Hier stelle ich drei Impressionen vor, die Lust auf Grün machen können.

1.

Zu Beginn unseres Showcases wird hier der Seitenausschnitt des Teasertexts als vollständiger Screenshot (mit ein bischen Fancybox zur besseren Präsentation kommt hier vielleicht bald) präsentiert.

Mutig, oder? Und das bei einem Strom und Gaslieferanten. Man sieht, mit einer Grundfarbe, dem Einsatz von Qualitätskontrast und gutem Aufbau entsteht eine passable Site. Das kommt so richtig frisch herüber für ein eher dröges Produkt. Hier noch ein paar Impressionen des aktuellen Sitezustands:

2.

Aktuell und gut für einen Beitrag in der Rubrik »Website der Woche« zeigt sich die Site von Jason Santa Maria. Im ganzen ist die Website etwas unausgewogen (siehe kleinen Screenshot). Der schwarze Footer wirkt unpassend in seiner Wucht und mit den kleinen Elementen darin.

Das zählt aber nicht ganz, denn als User erblickt und erschließt man zuerst den oberen Teil der Site. Der Browser Viewport beschneidet bis zu »Falzkante«. Erst durch Scrollen erschließt man sich den Rest der Site. Deswegen lassen wir in groß den oberen Teil in seiner ganzen Pracht zur Geltung kommen.

Geschickt wird das reine Grün des Headers mit dem angebotenen Produkt in Verbindung gebracht. Klammheimlich lugt unter dem ersten Buch der Folgeband in kontrastierendem Rotbraun hervor, was einen schönen Komplementärakzent zum Seitengrün setzt. Schwarze Stellen (Navi, Buchbadge, Typo) bringen der Seite Lebendigkeit und Blickführung, Weiss verstärkt die Klarheit. Ich glaube, von Jason werden wir bald noch mehr hier sehen. Seine vielseitige und lebendige Site gefällt mir sehr.

3.

An dritter Stelle kommt hier eine ziemlich grüne Site: »3 Sited Cube«. Frischgrün—so optimistisch frühlingshaft grün.

Wie beim ersten Beispiel dieses Artikels werden wieder ein paar nette Gesichter benötigt, um volle Frische rüberzubringen. Sogar ein paar grüne Splashes werden addiert. Ok, da kann man drüber weg schauen, auch über das Formen-Wirrwar, das mit dem Notizzettel  weitergeht, dem Button mit den abgerundeten Ecken und dem unverständlichen Logo für den 3 Sited Cube. Ist das nun schlechtes Englisch? Hat der Praktikant mit den hübschen Icons der Navigation in der Agentur auftrumpfen wollen? Was soll der unverschämte Slogan »3 is the number 1«, in fetten Versalien hingeklotzt (ok, das ist im Stil von  Bigbossdesign, hat irgendwie Klasse…)? Kann man nicht sagen. Insgesamt hat die Site durch einen kräftigen Schuss Unverfrorenheit, den naiven Extras und dem vielen Grün viele Pluspunkte aufzuweisen. Alles in einen Sack—äh—auf eine Site geschmissen addiert sich alles zu einem frischen Gemenge, was recht nett anzuschauen ist.

4.

Zum Abschluss noch ein paar grüne Impressionen.

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