Social Media anfangen

Social Media Networks aktuell im Überblick zu behalten, ist schwer. Welche Vorteile und Nachteile sind zu erwarten? Lohnt es für einen kleinen Betrieb auf lange Sicht, sich zu be­tei­ligen und professionell engagieren? Welches Netzwerk passt zu meinen Vorlieben und Bedürfnissen? Um einem Kunden kurz zu informieren, habe ich folgend die Übersicht von Ethan Bloch: »Social Media Cheat Sheet« übersetzt, etwas modifiziert und möchte diese Ihnen übersetzt zur Verfügung stellen. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank Ethan, für Deine Erlaubnis zur Veröffentlichung hier!

Original Tabelle Social Media Cheat Sheet

Original Cheatset

Kleine Übersicht über Soziale Netzwerke

So, hier folgt die Übersetzung (tumblr und digg entfallen zugunsten von Xing und dribbble). Die folgende Tabelle zeigt Inhaltliches und erste Pros/Cons auf (ist nicht komplett übersetzt, folgt aber bald).

Twitter
Facebook
Youtube
Google+
Xing
dribbble
Ein Micro­blogging Service. User können leicht text­basierte Nach­richten bis zu 140 Zeichen versenden. Das größte soziale Netzwerk. Hier können Nutzer Profile anlegen, Nachrichten austauschen und Ihren Status aufzeigen. Umfangreiche Video-Aus­tausch­site für User ver­wal­te­te Inhalte, Video­clips und Video­blogging. Das soziale Netzwerk von Google mit Profilen, Status Updates, Circles, Hangouts und Sparks. Ein europaweites Business-Netzwerk für Geschäftsleute und Berufstätige und dem beruflichem Leben. Community für Designer und andere Kreative. Eigene Arbeiten können präsen­tiert, kom­men­tiert, gefollo­wed und be­wertet werden.
Pros
Twitter hat die Möglichkeit, sich schnell, direkt und un­kom­pli­ziert mit Clienten und Followern auszutauschen. Weltweit am meisten verbreitet, daher riesiges Publikum zu erwarten. Prima zur Präsentation großer Marken und für Konsumentenbindung. Sehr beliebt. Die beste Möglichkeit, Ihre Marke mit Videoinhalten, Blogs und Tutorials aufzubauen. Einfache Möglich­keit, sich mit Klienten und Interessierten auszutauschen. Gute Bedien­bar­keit. Integration mit anderen Google­diensten. Geschäftlicher Austausch in halboffiziellem Umfeld. Sinn­volle Kon­takte können geknüpft werden. Expertengruppen. Sehr verbreitet. Special Interests. Alles on the Edge und aktuell. Es gibt viele Kategorien, um neue Produkte zu erforschen. Zukunftsweisend.
Contras
Oberflächlich, begrenzte Inhaltsmenge, wenig sachlicher Austausch—nahe an Spam. Oberflächlichkeit, Datenschutzproblematik, nicht gerade SEO-freundlich. Zweifelhaftes Umfeld. Der Traffic ist manchmal eingeschränkt. Schwierige Anbindung an eine primäre Website. Google+ ist erst die Nummer zwei. Wächst recht langsam. Austausch eher sachbezogen—der Rest der User trifft sich lieber bei Facebook. Weitergehende Funktionen und Administration ist bezahlpflichtig. Viel Zeitaufwand bei Austausch zu erwarten. Umständliche Bedienung, wenig Apps vorhanden. Steht am Anfang und hat sich noch nicht durchgesetzt. Eher sneak previews, wenig Downloads.

Wie anfangen?

Nun hat man von all den wichtigen Social Media Plattformen gehört, aber wie geht man mit Ihnen um?

Twitter
1. Anmelden und eine Twitter-Beschreibung anlegen. Entweder Ihre Firmenbezeichnung oder einen Namen wählen, den Ihre Clienten erkennen können. 2. anderen Usern und Clienten folgen, die in Ihrem Interessensfeld liegen. 3. Versuchen, auf die #FF (Follow Friday) Liste zu gelangen. In dieser Liste werden Sie anderen Twitterusern empfohlen. 4. Versuchen Sie Follower zu bekommen, indem Sie über Ihre Twitteraktivität informieren. Posten Sie auf anderen Socialmedia Plattformen mit Backlinks zu Ihrem Twitter.
Facebook
1. Sie müssen ein persönliches Profil anlegen, bevor Sie eine Firmen­seite starten (so sind die Facebook Vorschriften). 2. Bauen Sie eine Firmensite auf und ergänzen Sie Firmen­in­formationen, Fotos, Videos, kommende Veranstaltungen und Links auf Ihre Website. 3. Schliessen Sie sich Facebook-Gruppen an, die für Ihr Geschäft und die Firma interessant sind. 4. Reagieren Sie auf Ihre Follower (ab 25 Followern können Sie sich eine passende Facebook-Adresse vergeben).
Youtube
1. Bevor Sie einen You­tube-Account anlegen, sollten Sie sich ver­ge­wissern, ob die Erstellung von Video­content Ihrem Geschäft hilft? 2. Lautet die Antwort ja, dann richten Sie einen Youtube Account ein. Ihr Account wird mit all Ihren Google Accounts verbunden. 3. Wenn Ihr erstes Video gepostet ist, teilen Sie es auf Ihren anderen Socialmedia Plattformen (z.B. Facebook) mit. 4. Kommunizieren Sie mit Kunden, indem Sie bei Kundenkommentaren kommentieren und werten.
Google+
1. Google hält eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Ein­rich­ten eines Accounts bereit. Hier können Sie das Profil Ihrer öffent­lichen Seite einstellen. 2. Fügen Sie Mit­glieder Ihres Teams, VIPs und Kunden hinzu, um Google+ Circles ein­zu­richten. 3. Verknüpfen Sie Ihre Google+ Site mit Ihrer Website mit Nutzung des Google+ Badges. 4. Fangen Sie an, Content auf Ihrer Google+ Seite zu produzieren wie etwa Statuseinträge, Videos oder Photos.

Können Sie über Ersterfahrungen Socialmedia berichten oder haben Tipps, die hier unbedingt ergänzt werden sollten?

Nützliche Links zum Thema

F-Commerce—Social Networks als Absatzkanal.
Dribbble-Info

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