Alpen-Methode

Zeit hört quasi auf zu existieren und verschwindet um so schneller, wenn Sie an der Erreichung eines Zieles gemessen wird. So ist es in den stressigen Zusammenhängen vor Pro­jekt­abgaben. Das ist die Menge an Aufgaben, die warten und immer mehr werden. Hätte man doch eine unterstützende Planung gehabt! Wäre der Kunde nicht ständig mit neuen Wünschen ge­kom­men? Diese und ähnliche Fragen kennen alle Webdesigner. Vielleicht kommen Sie mit der A.L.P.E.N.-Methode über den nächsten großen Problemberg.

A.L.P.E.N.

Klar, es handelt sich um ein Acronym, was hiermit aufgeschlüsselt wird:

A wie Aufgaben
L wie Länge
P wie Puffer
E wie Entscheidung
N wie Nachkontrolle.

Zeitmanagement

Diese Methode des Zeitmanagements richtet im Gegensatz zum Projektmanagement den Fokus auf die betroffene Person. Projektabläufe werden anders bewältigt, dazu später mehr. Es gibt sehr viele Methoden des Zeitmanagements, von der diese Methode interessant für Anfänger ist, die einen sicheren Weg ausprobieren möchten. Was ist zu tun?

1_Aufgaben finden und greifen

Alle Aufgaben sammeln. Das ist so simpel, dass man es gleich verwerfen könnte. Alle Aufgaben meint auch die »Kleinigkeiten«. Gerade diese! Wer kennt nicht den Spruch: »Mal eben schnell heißt eine Stunde?« Test: wie lange braucht es, bis Sie ein Photo in Photoshop für die Weiterverarbeitung bearbeiten müssen? Wir notieren also alle die großen und kleinen Dinge—vorzugsweise die für den nächsten Tag. Das einfachste Tool ist das Beste: eine simple Textverarbeitung, die schnell startet und wenig Platz auf dem Desktop verbraucht.  Typisch ist auch die Sammlung vieler Hafties am Arbeitsplatz, sofern diese im nächsten Schritt weiterverarbeitet werden.

2_Wieviel Zeit?

So kommt im Laufe des Tages eine ungeordnete Liste an ToDos zusammen. Schätzen Sie nun überschlägig für jede Aufgabe den Zeitbedarf. Wenn Sie das realistisch machen wollen, dann brauchen Sie ein wenig Erfahrung oder praktisch gemacht: setzen Sie sich eine begrenzte Zeit!

3_Unverhofft kommt oft

Klar, dass Ihr Tag nicht allein aus dem konzentrierten Abarbeiten von Aufgaben besteht. Es kommen neue hinzu, Unterbrechungen entstehen (Kundengespräche, Änderungen, Serverabsturz usw.) So ergänzen Sie immer etwas Zeitpuffer (+10% bis 50%) zu Ihren Zeitberechnungen aus Schritt 2. Denken Sie an Pausen, die Sie eisern einhalten sollten (die Raucherpause mag ok. sein, aber wie steht es mit Essen?).

4_Womit beginnen

Nun setzen Sie Prioritäten und sortieren Ihre Liste der Reihe nach (Ihre Text­ver­ar­bei­tung lässt so etwas leicht zu). Mit ein paar einfachen Aufgaben, die sich kurz erledigen lassen, einsteigen. Dann das Aufwendige einplanen. Dann den Rest, der auch gut wäre. Klar ist: Sie werden wahrscheinlich nicht alles schaffen!

5_Check

Alles geschafft? Checken Sie das Erledigte ab, zerknüllen genüßlich die Aufgabenzettel und prüfen die Zielsicherheit beim Bürobasketball. Nicht Erledigtes wird auf die Liste des nächsten Tages weitergeschoben.

Fazit

Wenden Sie die Alpen-Methode zum Ausprobieren an stressfreien Tagen an. Sie werden erstaunt sein, wie viele Dinge Sie auch dann erledigen müssen. In stressigen Tagen jedoch haben Sie dann einen einfachen Weg, wo Sie Dinge durch Schreiben, Schieben und Planen viel besser in Griff bekommen.

 

 

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