Redesign einer 12 Mio.-User Website

Wieviel Anspruch hat das Redesign (in Werber­sprech: »Relaunch«) einer großen, nein, einer sehr großen Website? Es geht um Thrillist, einer Community für junge Männer in der Stadt (»young men in the city«). Man kennt das auch unter dem Acronym Yuppie (Young Urban Professional; junge, hedonistische, karriere­be­wusste, großstädtische Menschen). Ein Redesign ist immer riskant und mit Schwierig­keiten verbunden. Das Risiko der Ablehnung des neuen Designs durch die Leser/Kunden ist immanent vorhanden, was zum Nachlassen der Zugriffszahlen führen kann und damit zum Sinken werblicher Einnahmen.

Leser is watching you

Schlimm ist es auch, wenn die Leser gesamt protestieren. Im sozialen Webbezügen kann im worst case eine Lawine (»Shitstorm«) entstehen. Manche Firmen gehen deshalb suksessive vor und verändern die Website ganz langsam, fast unmerklich. Andere bemühen die Massen (»Crowd­sourcing«), führen Kunden­be­fragungen durch oder Wettbewerbe, damit der Augenblick des Wechsels (»Rollout«) positiv besetzt wird.
Mashable (auch eine große Community für digitale Kultur) erhielt Einblick in das bisher 1jährige Redesign dieser Site und zeigt ein paar interessante Elemente des Designprozesses (englisch):

-> Redesign Thrillist

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1 comment

  1. hi,

    .. Ich hab mir auch mmer gedacht, wie wärs denn, wenn die Links und Buttons Verbrauchspuren zeigen würden, also zB die Farbe plasser würde oder die Buttons mit der Zeit leichte Dreckspuren zeigen. Dann würde man sehen, wo die Leute am meisten draufdrücken und wie der User sich bewegt :)

    gruss
    Don